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Wie ich Christ wurde

Von Matthias Kunz

Eigene Ziele

Eigentlich war mein Leben, bevor Jesus Christus die Regie übernahm, ganz normal. Ich hatte meine Ziele, die ich erreichen wollte, und die auch mein Lebensinhalt bedeuteten. Das eine war die Freiwillige Feuerwehr in unserem Ort, das andere war eine Familie und das dritte der Beruf.

Bei der Feuerwehr hatte ich mich schon ein Stück weit heraufgearbeitet und hatte dort einige persönliche Aufgaben und Ämter. Aufgrund meiner Ausbildung, die man in mich investiert hatte, wurde ich dort ein wichtiger Feuerwehrmann.

Das mit der Familie war so, dass ich mich schon verlobt hatte und wir heiraten wollten usw... .

Mein Beruf war Elektriker. Ebenfalls nichts außergewöhnliches.

So oder ähnlich sehen viele Leben aus. Jedoch was passiert, wenn einer oder vielleicht sogar zwei oder drei dieser Lebensbereiche zusammenbrechen? Mir ging es so im Herbst 1989, als mir meine Verlobte weglief. Weshalb oder wer schuld ist, dass ist da unwichtig. Mein Problem lag darin, dass ein Teil meines Lebens plötzlich ohne nur die kleinste Vorwarnung weg war. Ich war am Boden zerstört. Ich hatte überhaupt keine Lust mehr am Leben. Unter Angst, mit Tränen auf den Backen und roten Augen schrieb ich in mein Tagebuch: "Lieber Gott, ich frage mich, warum es so geworden ist. Bitte tu, was du für richtig hältst."

Rettung

Fünf Tage später nahm mich ein Freund meines Bruders zu einem biblischen Informationsabend, einer Gemeinde in der Nachbarstadt, mit. Dort lernte ich ein junges Ehepaar kennen, dass uns zwei noch für den selben Abend zu sich nach Hause einlud. Es war schon spät am Abend, aber man nahm sich Zeit für mich, und erzählte mir von der Bibel, von Gott und von Jesus Christus. Ich lernte, dass Gott nicht einer ist, der einem die Probleme löst, und mit dem man sonst nichts zu tun haben muss. Sondern es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder für und mit Gott leben - Oder gegen und ohne Gott leben. Und man bewies mir, dass ich gegen Gott war, denn ich bin ein Sünder, weil ich seine Gebote nicht erfüllen kann. Also blieb nur eine Möglichkeit, denn ich wollte mein Leben mit Gott leben, ich wollte nicht mehr länger gegen Ihn sein.

Wir saßen zusammen im Wohnzimmer, und sprachen zu Jesus Christus, den man zwar nicht sehen kann, der aber dennoch immer da ist und alles hört. Ich bekannte Ihm, dass ich ein Sünder bin, und bat IHN um Vergebung. ER sollte die Regie meines Lebens übernehmen, denn ich hatte gemerkt, dass ich selbst nur damit zurechtkam, wenn alles glatt ging.

Die Bibel sagt: "Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit." 1.Johannes 1 Vers 9 Deshalb hatte ich von da an Friede mit Gott.

Lebensänderung

Seit diesem Abend bin ich also ein echter Christ, denn ich habe den Tod von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha für mich persönlich in Anspruch genommen, deshalb bin ich nun durch IHN vor Gott gerechtfertigt.

Jetzt führt mich Jesus Christus durch mein Leben. Er ist mein Lebensziel und auch mein Lebenssinn. Jetzt kann ich erst richtig leben, auch wenn wieder einmal ein Lebensbereich zusammenfällt. Zum Beispiel kann ich nicht mehr in der Feuerwehr aktiv sein, weil meine Bandscheiben mir in der Feuerwehrkarriere einen Strich durch die Rechnung gemacht haben; und deshalb bin ich auch als Elektriker berufsunfähig. Aber Jesus Christus gibt mir alles was ich zum Leben benötige, egal was auch geschieht.

Ich bin sehr glücklich, ich habe eine sehr liebe Frau, fünf Kinder, einen guten Arbeitsplatz ... und Frieden mit Gott.



"Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit."

 

1.Johannes 1 Vers 9

Last Update : 27.02.2005 | Copyright '05 - Matthias u. Nina Kunz | www.kunz-net.de